Profundum

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Das christliche Konzept der Erbsünde ist für viele Menschen umstritten. Hilft uns dieser Ansatz, oder ist er gar gefährlich und gehört längst abgeschafft? Ist er mit der Natur- und Humanwissenschaft kompatibel? Ist der Mensch von Natur aus gut oder böse? Diese Fragen diskutieren Daniel Schmidt von dem progressiven Kanal „Glaubensweite“ und Gernot Zeilinger von Profundum.

Daniel Schmidt argumentiert, dass die christliche Lehre von Sündenfall, Erbsünde und der Notwendigkeit, dass wir Menschen erlöst werden müssen, eigentlich auf einem Missverständnis beruht und unserem Bestreben, Leid zu beseitigen, charakterlich zu wachsen und eine gerechtere Welt zu schaffen, im Wege steht. Gernot Zeilinger sieht gerade dafür ein Verständnis vom gefallenen Menschen als hilfreich und befreiend. Sich von dieser Kategorie zu verabschieden, bedeute, dass das ganze Narrativ des biblischen Dramas ausgehebelt wird und damit seine Erklärungskraft und Hoffnung verliert. Neben der biblischen Perspektive kommt hier auch die Frage auf, wie sich die jeweiligen Erklärungsmodelle mit den aktuellen Erkenntnissen der Forschung vereinbaren lassen.

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